Über “hautnah”

Bad Honnef braucht mehr Kultur. Diese Forderung stellte die Politik vor den Wahlen. Und auch viele Bürgerinnen und Bürger sind der Auffassung, die Stadt könnte noch etwas “Kreatives” gebrauchen.

Die Löstige Geselle, Bad Honnefs traditionsreiche Karnevalsgesellschaft, pflegt in der Bergstraße 21 mit hohem Aufwand einen Gewölberkeller mit Bar und Vorstellungsraum.

1 + 1: Kleinkunst im Gewölbekeller könnte eine Bereicherung für die Stadt sein.

Was wird geboten?

Auf alle Fälle soll die rheinische Kultur ein Schwerpunkt sein, also Lesungen, Aufführungen, Musikabende op Platt. Aber nicht nur. Wir versuchen auch andere tolle Künstler nach Bad Honnef zu holen. Hauptsache, sie machen keinen Einheitsbrei und ihre Kunst geht unter die Haut, noch besser ins Herz.

Was kostet es?

50 Sitzplätze bei Eintrittspreisen zwischen 8 und 13 EUR sind natürlich nicht kostendeckend. Trotzdem sollen die Eintrittskarten nicht teurer sein, denn hier ist sowieso schon alles ziemlich teuer. Deshalb wurde “Honnef heute Print” ins Leben gerufen, eine Zeitung, die einmal im Monat herauskommt und über Werbung finanziert wird. Die Erlöse werden nach Abzug der Erstellungskosten in den Kleinkunstkeller gesteckt. Nur so lässt sich das Angebot finanzieren.

Außerdem werden von jeder Ausgabe noch mindestens 100 EUR abgezwackt und Bad Honnefer Vereinen und Organisationen gespendet. Mit anderen Worten: Unternehmen, die inserieren, unterstützen automatisch z.B. die Feuerwehr, das DRK, die Jugendabteilung des Spielmannszuges etc. Die Inserenten haben ein Vorschlagsrecht.

Wer hat von “hautnah” – große Kunst im Kleinkunstkeller  einen Nutzen?

  • Die Bürgerinnen und Bürger, die die hier angebotene Kleinkunst mögen
  • Die Stadt, weil sie ein kulturelles Angebot mehr hat
  • Die Kleinkünstler aus der Region, weil sie eine weitere Auftrittsmöglichkeit haben
  • Die Löstige Geselle, weil der tolle Gewölbekeller häufiger genutzt wird (der übrigens auch für andere zu mieten ist)
  • Die Unternehmen, weil ihr Bekanntheitsgrad steigt und ihr soziales Engagement erkennbar wird

Was sonst noch?

“hautnah” wurde von Rainer Hombücher (honnef-heute.de) ins Leben gerufen, mit dabei sind Florette Hill und Marion Soest.

Die Veranstaltungen finden vereinzelt auch im Saal Kaiser (hautnah op Selef) und an anderen Bad Honnefer Orten statt. So unter anderem in der Anna-Kapelle (hautnah em kapellche), in der eintrittsfreie Lesungen mit Musik druchgeführt werden.

Und: Ab dem 2.10.2015 veranstalten wir jeden 1. Freitag im Monat eine Open Scene. Kleinkünstler (junge, Amateure, Profis) aus der Region, die Lust haben, vor Publikum zu spielen, sind dazu herzlich eingeladen. Es gibt sogar ein winziges Honorar für zwei Auftritte, ansonsten geht der Hut rum. Natürlich ist an diesem Abend die “hautnah”-Bar geöffnet, damit es für alle ein richtig schöner Klön-und Spaßabend wird.

 

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